05.06.2012

Upcycling Dienstag. Osterei an Winterjühle auf Leinen.

Bei dem Wetter kann man ja mit den Jahreszeiten und den dort ansässigen Feiertagen schonmal durcheinander kommen. Deswegen gibt's bei mir heute Ostereier. Neu interpretiert. In diesem Jahr hatte ich mich an einigen Exemplaren aus Stoff versucht. Als auch das 7. nicht ohne Dellen und Ecken von der Nadel hüpfte, waren die restlichen zugeschnittenen Teile in dem Sack für Unvollendetes gelandet.Ein vollendetes, besonders runzliges Exemplar dient mir inzwischen als Nadelkissen. Die noch unverbundenen Eiereinzelteile ordneten sich vorgestern nach einem Tag voller Gegenwind neu: zu einer Winterjühle.


Beim Schnitt handelt es sich um eine ziemlich abgespeckte Version eines Kleides aus der aktuellen ottobre 3/12: Viele Falten wurden zu einer Kellerfalte zusammengelegt. Das Futter habe ich ganz weggelassen. Der Sinn desselben will sich mir für ein luftiges Sommerkleidchen ohnehin nicht erschließen. Stattdessen nur die vorgesehenen Belege im vorderen und hinteren Halsausschnitt. Stoffspender war, manche ahnen es vielleicht: ein Leinenkleid aus dem Altkleiderfundus... Mein Trotzriese hat ihre Winterjühle gestern voller Freude in den Leipziger HerbstSommerwind gehalten... auch sonst haben sich die Wogen etwas geglättet und die Nerven sind nach einigen Schoten und Lachanfällen wieder gestärkt. 

Mehr Upcycling gibt es wie jeden Dienstag bei Nina und HIER zu sehen.


Kommentare:

  1. das KLeid!
    bezaubernd, liebe Marja - und schon gepinnt ;)

    liebste Grüße
    Beate

    AntwortenLöschen
  2. Hallo,

    die Blume ist wirklich sehr schoen!!!!Tolle Arbeit.

    Sei lieb Gegruesst von Conny

    AntwortenLöschen
  3. Hallo,
    das Kleid ist zuckersüß :o)))
    ganz liebe Grüße
    scharly

    AntwortenLöschen
  4. An den Ostereiern bin ich auch gescheitert ;) Das war zum Mäusemelken. Trotz großer Sorgfalt war das Ei immer beulig. Hatte schon pberlegt, ob man die verstärken muss oder so, dass sich die Nähte nicht ausbeulen ... dabei sieht es so einfach aus. Also wenn jemand einen Tipp hat, wie man diese Eier herstellt – ich würde mich freuen :)

    Schöne Windmühle! Eine Regenmühle würde auch passen zum Wetter.

    Liebe Grüße . Tabea

    AntwortenLöschen
  5. Das Kleidchen ist wunderschön! Was für eine großartige Zweitverwendung für nichtgewordene Ostereier. Wer kann schon behaupten, er hat ein Kleid aus Ostereiern... :-)

    Gut, dass sich die Wogen geglättet haben. Würde das nicht immer wieder passieren, könnte man wohl niemandem guten Gewissens das Kinderkriegen empfehlen. ;-)

    Herzlicher Gruß,
    Katja

    AntwortenLöschen
  6. Die Blume hast du soooo toll hinbekommen!

    Lieben Gruß von daxi

    AntwortenLöschen
  7. Wunderschönes Kleidchen!
    Solche Eier hab ich auch mal probiert - bei mir sind sie (mehr oder weniger) ganz rund geworden und wurden dann als Spielbälle für das Kind verwendet....
    LG Steffi

    AntwortenLöschen
  8. Tolles Upcycling!

    Ich hab mich auch an den Ostereiern versucht, ich hab a) die ganze Familie eingespannt und b) die Nahtzugabe ganz knapp zurück geschnitten und sie dadurch rund bekommen. Hier liegen glaub ich auch noch welche als Ufos :) Vielleicht kommen die auch auf eine Kleidchen...

    Bin schon ganz gespannt aufs Graugelbe.

    Ich wünsch dir starke Nerven bei frischen Brisen!

    Liebe Grüße
    Steffi (auch mit trotzigem Motzmonster, aber dafür vielen Kisssenschlachten ;)

    AntwortenLöschen
  9. Liebe Marja,
    ich bin total begeistert von Deinem schönen Kleid, besser kann ein Osterei nicht enden.
    Sei lieb gegrüßt und hab einen wunderbaren trotzfreien Tag.
    Nina

    AntwortenLöschen
  10. ...ein tolles Kleidchen und wofür Kindersommerkleidchen Futter benötigen erschließt sich mir auch nicht wirklich...das mit den kleinen Trotznäschens scheint im Moment so in der Luft zu liegen...ich dachte bei unserer vierjährigen kleinen Krawallhexe wäre diese Phase nun entgültig vorbei...leider habe ich mich da mächtig getäuscht!

    AntwortenLöschen

Ich freue mich sehr über Eure Worte!