04.03.2013

Kita. Ein Sorgenkind.

Silvester 2012. Auf dem Weg zum Wasser mit den Wunschschiffchen. Mit einem haben wir uns einen Kitaplatz gewünscht...
Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht zur Kita. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte nicht in der Kita bleiben. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte wieder nach Hause gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. Ich möchte nicht mehr zur Kita gehen. 

Diese Mantren und viele, viele Tränen begleiteten mich durch die gestrige Nacht, den heutigen Morgen, den Tag und den Abend. Vier Wochen Eingewöhnung (davon eine geschwänzt wegen fehlender Erzieher) und wir fangen weit vor von vorne an... Ich bin ratlos. Und wütend. Denn erst heute wird uns (und den Kindern) mitgeteilt, das Bezugserzieherin Nr. 1 nur noch drei Tage da ist, bevor sie die Kita verlässt. Bezugserzieherin Nr. 2 ist weiterhin krank. Den inzwischen dritten Bezugserzieher habe ich heute fälschlicherweise für einen (recht unerfahrenen) Praktikanten gehalten. All mein gutes Zureden, all mein diplomatisches Geschick erreicht mein Kind nicht mehr. Selbst das Versprechen mitzukommen vermag Tränen und Mantren nicht zu stoppen. Mich verlassen die Kräfte und ich wäre dankbar für jeden kleinen psychologischen Trick oder Zuspruch: wie meistert Ihr solche Phasen?  

PS: Wir hatten während der letzten Wochen auch vier wirklich gute Tage. Mit Bezugserzieherin Nr.2 hat es prima geklappt. Dann folgte ein Tag, an dem weder 1 noch 2 da waren, ich das Kind der Arbeit wegen aber abgeben musste... Seither ist es wieder schwer. So schwer.

PPS: Vielen, vielen lieben Dank für Eure Tipps, Euren Zuspruch... ich fühle mich wieder erstarkt für einen neuen Tag. Dankeschön.

PPPS zum Freitag: Es geht wieder bergauf. Erste zarte Bande mit dem neuen Erzieher sind geknüpft und mit dem Papa als Stütze bewegt sich das Kind viel freier...  Das Schokoladeneis ist übrigens leer, war lecker, aber brachte erstmal keine nennenswerte Besserung. 

Kommentare:

  1. oh je ihr lieben. Das klingt wirklich nicht schön.Ich kenne das von meiner Tochter auch ein wenig, sie hat ab und an solchen Phasen, allerdings in einer milderen Variante.
    Ich weiß nicht, ob was anderes als "Augen zu und durch" da hilft. Letztendlich tut man sich und dem Kind keinen Gefallen wenn man nachgibt.
    Kannst du sie mit kleinen Belohnungen besänftigen? Eine Tröster, den sie in die Kita mitnehmen kann?
    Ich drücke euch die Daumen, das wenigstens die 2. Erzieherin bald wieder da ist und sich dann alles wieder einrenkt.
    Liebe Grüße und ne Menge starke Nerven für euch.

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  2. Vielleicht erzählst Du ihr, dass der kleine Hjalte auch schon zur Kita geht (das bald kannst Du ja verschweigen...) Sonst bin ich auch ratlos. Vom Gefühl her würde ich sagen, nachgeben macht es nicht besser und belohnen kann nie schaden...
    DrückDich!

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  3. Au weh. Ich lese heraus, dass ihr den Kindergarten braucht, weil du arbeitest? Bei meinem großen Hummelkind ging gar nichts mit 3 Jahren. Wochenlang saß ich dabei. Oder der Papa. Sie wollte nicht alleine bleiben. Und das trotz kleinem Kindergarten mit der besten Erzieherin der Welt.
    Wir haben dann noch ein Jahr gewartet und den zweiten Versuch mit 4 gestartet. Nach einer Woche war's gut.

    War denn der Papa schon mit in der KiTa? Manchmal hilft es ja, wenn Mama nicht dabei ist....

    Alles Liebe!!

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  4. Liebe Marja, das tut mir so leid, dass in der Kitasache so der Wurm drin ist. Meiner Meinung nach sind ja feste Bezugspersonen das Wichtigste und so ein Hickhack tut kleinen Kindern nicht gut. Aber das hilft euch auch nicht weiter.
    Ich würde auch sagen: Durchhalten, kleine Ziele mit einer kleinen Belohnung vereinbaren. Was mitgeben, was ihr sozusagen Kraft gibt. Hat sie denn sonst auch "Trennungsschmerz"?
    Ich habe einmal einen Jungen gehabt, der hat in der Schule auch sehr lange jeden Morgen geweint, aber auch weil er keinen Kontakt hatte. Bei vielem Fehlen wird das aber auch nicht besser. Gibt es nicht ein älteres Kind, zu dem deine Tochter Kontakt aufnehmen möchte?
    Wie verhält sie sich denn in der Gruppe, wenn du weg bist? Meine Tochter hat immer gleich umgeswitched, wie ich verschwunden war...
    Ich wünsche dir starke Nerven & nicht allzu große Verunsicherung & Menschen, die dir nicht besserwisserisch Ratschläge geben.
    Herzlichst
    Astrid
    Kann man denn mit den Erziehern reden? Die müssten das doch auch oft erlebt haben.

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  5. Leider habe ich keinen Rat für dich auf Lager. Ich würde es auch mit einem Kuscheltier oder so ähnlichen Veruschen, dass sie immer mitnehmen kann und eventuell auch dort lassen darf. Mein Fräulein ist mit 1,5 in ihre Spielgruppe gegangen und hat mich nach 5 Minuten nicht mehr gesehen. Ich saß die 2 Tage Eingewöhnung alleine rum und habe fremde Kinder getröstet. Da bin dann sogar ich mir etwas nutzlos vorgekommen.
    Ich wünsche euch dass es doch noch hin haut. Beruhigt sie sich gar nicht, wenn du weg bist. Oft geht es erst, wenn die Mama auch wirklich nicht mehr da ist.
    Ich drücke euch ganz fest die Daumen
    lg dodo

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  6. Oh je, ihr Armen - das klingt alles nicht gut.
    Ich würde glaube ich entgegen allem meinem Instinkt folgen und dem Kind und mir - soweit möglich mit Arbeit - eine Auszeit gönnen und später einen neuen Versuch wagen.
    Ich glaube dass sich die Freude am hingehn nicht "erzwingen" lässt. Sie wird schon ihre Gründe haben.


    Liebste Grüße und weiter alles, alles Gute,
    Julia

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  7. leider hab ich keinen Tipp für Dich, ich kann Euch nur alles Gute wünschen und darauf hoffen,. wenn Erzieherin 2 wieder da ist, fdass alles läuft!

    Dicken Drücker, Daxi

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  8. Scheibenkleister, wie sollst du denn deinem Kind Sicherheit vermitteln, wenn da solche spontanen Weggeh-Aktionen stattfinden?! Ich würde das Gespräch mit den Erziehern suchen, so chaotisch kann es ja nicht bleiben. Ein Mut-Tiger oder ähnliches und Ausblick auf Belohnung fallen mir da nur ein. Ein Eis mit heißen Himbeeren oder ein Besuch bei uns ;) Wir haben Freitag wieder frei. Vielleicht könnt ihr Euch auch erstmal alleine mit der Erzieherin Nr. 2 treffen, wenn sie wieder gesund ist. Oder der Papa versucht es nochmal?

    Ich wünsche Euch alles Gute und drück dich!

    Liebe Grüße,
    Steffi

    PS: Ich habe auch wieder Angst vor dem Kita-Abschied morgen. Aber der Mantel ist fertig, yeah! Ein Mut-Mantel?!

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  9. Ach Marja,
    das kann ich soooo gut verstehen, dass Dir die Kraft ausgeht und Du einfach nur noch ratlos bist.
    Ich habe leider auch bei einem meiner Kinder diese Erfahrung machen müssen, dass er einfach nicht hin wollte.
    Ich habe ihm dann nachdem ich alles mögliche ausprobiert habe, eine lange Auszeit gegönnt (was bei mir aber auch einfach war, da ich eh mit unserer Kleinen zuhause war) und jetzt ist er ein fröhliches KiGaKind.
    Bei uns hat es jedenfalls nicht geholfen, die Sache durchzuziehen. Allerdings war der Tag für ihn leichter, wenn ich ihn ziemlich spät gebracht habe und er dann einfach nicht so lange da sein musste.
    Ich wünsche Dir viel Kraft, diese Zeit durchzustehen, gute Entscheidungen zu treffen und dann auch den Mut, zu diesen zu stehen.
    Herzlichst,
    Tessa

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  10. Oh, das tut mir leid. Mein kleines Mädel (wird bald 4 Jahre) ist ohne Probleme in die Kita gegangen, hat aber immer mal Tage, an denen sie nicht mag und nicht will. Sie hat aber zwei Erzieher, denen sie sehr nahe steht, eine kleine Gruppe, in der sie jedes Kind gut kennt. Und feste Rituale. Das macht so viel aus. Wichtig sind zwei feste Bezugspersonen. Darauf pochen, mit dem Kindergarten sprechen. Unbedingt! Sie muss sich sicher fühlen! Die anderen Kinder sind auch wichtig. Freundschaften schließen. Andere Kinder nachmittags einladen, damit sie enge Kontakte knüpfen kann!! Mein Mädel hat anfangs morgens immer eine kleine Dose mit etwas zu Essen, einem Apfel, was zu Knabbern u.ä. mitgenommen. Die "Anfänger" haben dann immer erstmal in der Küche gesessen und was geknabbert, geguckt und konnten so langsam ankommen. Bei uns ist eine schnelle Übergabe bei "Wackelkandidaten" üblich. Ein Junge aus unserer Gruppe heute noch, jeden Morgen. Aber sobald seine Mama außer Sicht ist, nimmt er die Beine in die Hand und ist weg und spielt. Manchmal ist es besser, wenn die Mama nicht da ist,damit sie sich lösen können und loslegen und sich auf die Umgebung einlassen können. Das tut weh und zerreißt anfangs jedes Mutterherz, ist aber so.
    Ach ja: meine Tochter hatte anfangs immer ein Kuscheltier dabei. Das war wichtig, irgendwann aber überflüssig.
    vielleicht hilft eine neue Kindergartentasche, die sie selber packen darf? Mit Sachen, die ihr wichtig sind und Du schmuggelst dann eine kleine Überraschung hinein?
    Ich wünsche Euch Kraft, Geduld und die richtigen Entscheidungen!
    Alles Gute, herzlichst *lini*

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  11. Sei mir nicht böse, aber ich glaube, eigentlich bist du diejenige, die nicht loslassen kann. Kinder sind viel stärker, als wir denken. Aber sie haben ganz feine Antennen, wenn wir selbst unsicher sind. Deine Kleine ist groß genug, um auch mal ohne dich klarzukommen. Auch wenn die Bezugserzieherin vielleicht nicht da ist, die Kinder aus der Gruppe kennt sie doch nun schon ein wenig. Also auf geht's morgen, frohen Mutes...das Wetter ist schön...die Kinder werden bestimmt nach draußen gehen...das wird schon! Sagt eine Mutter von drei Kindern, die alle seit dem ersten Lebensjahr in eine KiTa gehen mussten...;-) LG Lotta.

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    1. ja, das stimmt schon. und sicher würde marja gern aus ihrer haut - aber sie kann sich weder raus schneiden noch sich ihr herz amputieren. die einen mütter nehmen es eben leichter, die anderen schwerer. so eine leichtigkeit kann man sich nicht einfach herbei zaubern.

      wir alle sind wie wir sind - kind oder erwachsener.

      ich denke, dass es viel mehr druck macht zu wissen, dass man doch unbedingt anders fühlen muss um es dem kind nicht zu schwer zu machen, als seine angst und sorge einfach anzunehmen. man sollte nicht in ihr zergehen, das ist klar, aber sie ignorieren - das ist immer so leicht daher gesagt.

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  12. Also ich kenne das Problem von meinem älteren Sohn nur zu gut. Damals kam sogar die Leiterin der Kita auf uns zu und hat uns empfohlen, eine Tagesmutter zu suchen. Das war leider vor knapp 8 Jahren im Osten noch nicht so verbreitet, also haben wir weitere eineinhalb Jahre gekämpft. Aber dann wollte er nachmittags gar nicht mehr nach Hause. Aber hier nun meine Ideen, wie man es evtl. leichter machen kann:
    Erstens sollte es keine Pausen geben. Wichtig ist, dass man wirklich jeden Tag zur Kita geht. Die Regelmäßigkeit hilft meinen Kindern immer sehr. Es ist dann einfach normal, jeden morgen in die Kita zu gehen.
    Zweitens könnte es vielleicht hilfreich sein, wenn man ein paar Kinder aus der Gruppe nach Hause einlädt. Dann kennt dein Kind schon jemanden, wenn er morgens in die Kita kommt und hat gleich eine Bezugsperson, wenn schon die Erzieher das nicht bieten können.
    Drittens gab uns eine sehr erfahrende Erzieherin den Tipp, unseren Sohn möglichst vor dem Frühstück zu bringen. Dann ist es für dein Kind leichter, in das Spiel mit den anderen Kindern zu kommen. Wenn man immer erst später kommt haben sich schon Spielpartner gefunden und es ist schwieriger für dein Kind, jemanden zum Spielen zu finden.
    Ich hoffe, dass es bei euch bald einen Punkt gibt, an dem es bergauf geht!

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  13. Liebe Marja,
    Es tut mir leid, dass es so läuft ...
    Ich denke, sie merkt, dass es auch für dich nicht einfach ist, auch wenn du es noch so zu verstecken vermagst.
    Ich würde es auf jeden Fall nochmal mit dem Papa probieren - das wirkte bei uns damals Wunder
    Ganz viel Kraft und sonnige Aussichten
    aennie

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  14. Ach, was bei uns geholfen hat: Wenn wir ihn morgens als einer der ersten brachten lief alles wunderbar. Er konnte sich nach und nach auf die kommenden Kinder einstellen, vorher allein das Zimmer und die Spielsachen erkunden und die Erzieher hatten auch noch sehr viel Zeit, suf ihn einzugehen, weil ja noch kaum ein Kind da war. Vieeleicht einen Versuch wert?

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  15. Ihr Lieben alle!

    Ich danke Euch für Eure lieben, ehrlichen Worte! Dass ich selber auch ein Faktor bin, der es dem Kinde möglicherweise schwerer macht, habe ich mir durchaus auch schon einige Nächte durch den Kopf gehen lassen... Und so habe ich mich ab der zweiten Woche auch gezwungen zu gehen, was auch ganz gut funktioniert hat. Nur eben jener eine Tag hat wieder alles aus dem Gleichgewicht gebracht.
    Das frühere Kommen scheidet im Moment aus, weil die Frühschicht die unbekannte Erzieherin Nr. 4 hätte... Der Papa ist verreist und kann im Moment nicht helfen. H. kennt zwei Kinder aus der Gruppe schon länger. Eines sogar sehr, sehr gut. Was sie nicht kennt, sind Flüre und Räume voller Kinderlachen und Kindertoben. Laut, voll und schnell. Schubsen, spucken, hauen... (alles im normalen Rahmen, aber es erschüttert sie offenbar in ihren Grundfesten...) Ich versuche es weiter. Und spiele morgen mal den Schokoladeneisjoker... Habt Dank! Marja

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  16. Liebe Marja,

    ich habe diese Geschichte auch mit unserem mittleren Drachenzähmerkind durch...auch dann mit unglücklichem Wechsel der Erzieherin...
    Den Tipps, die Dir die Anonyme Schreiberin gegeben hat kann ich nur zustimmen! Es ist sehr schwer für Kinder, wenn das Spielen schon begonnen hat noch dazuzustoßen, da ist der Trennungsschmerz um so schwieriger/schlimmer...und leider ist es auch so, dass jedes zu- Hause- lassen Dich wieder von vorn anfangen lässt. Augen zu und durch, was haben die Erzieher denn Dir als Rückkopplung gegeben, wie es ist, wenn Du dann weg bist???? Denn das wäre ja auch mal interessant. Meine kleine Gewitterhexe geht auch heute nach 4 Jahren Kita ungern früh in Ihre Gruppe, aber sowie ich weg bin ist alles gut! Und wenn ich sie dann Nachmittags abhole, dann kommt es auch vor, dass sie traurig ist, weil ich schon da bin ;-)
    Aber ich kann Dir trotzdem sehr gut nachfühlen, wie schlecht es Dir mit der Situation geht und es gibt leider nicht wirklich ein Erfolgsrezept. Ich wünsche Euch beiden viel Kraft und hoffentlich entdeckt sie bald, wie toll es auch mal ohne Mama sein kann ,-)
    Ganz liebe Grüsse

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  17. Liebe Marja, es tut mir leid, dass dieser schöne Lebensabschnitt so unschön beginnt. Wir hatten zumindest diese Problem nicht, da Kind Tagesmutter-Erfahrung hatte. Wie meistert man solche Situationen? Ich würde sagen mit ehrlichem Mut, Zuversicht und Freude als gutes Beispiel voran gehen. Jede eigene Unsicherheit, Unzufriedenheit und Sorge spüren die Kinder. Da kann man schauspielern wie man will ;-).
    Gibt es vielleicht eine Puppe oder ein Plüschtier, dass jetzt auch groß genug wäre, um in die Kita zu gehen? Zu zweit geht das vielleicht besser...

    Alles Liebe für Euche.

    Viele Grüße von kirstin

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  18. Schokoladeneisjoker klingt vernünftig. Du Arme. Es ist eine abgedroschene Phrase: Alles eine Phase.
    Hab du Vertrauen und finde die Kita GANZ toll. Die Erzieher auch. Und den Trubel. Nicht übertrieben, aber rede es dir selber schön. Jetzt kommt der Frühling, In ein paar Wochen ist alles Routine, wirst schon sehen.
    Ach... Ich kann verstehen, wie du dich fühlst.
    Liebste Grüsse!

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  19. Das klingt nicht ja alles nicht so gut! Aber hier sind ja schon einige wirklich gute Tipps zusammen gekommen. Bei uns hilft morgens eine feste und immer gleiche Routine und dass meine Kleine immer recht früh da ist, so dass die Erzieher noch Zeit haben, sich zu kümmern bzw. die Kinderanzahl noch überschaubar ist und sie gut reinkommt. Und natürlich hilft es, dass ich sie gut aufgehoben weiß und den Abschied nicht zu lange gestalte. Auf schlechte Laune morgens gehe ich möglichst nicht ein bzw. versuche, sie abzulenken.
    Euch alles Gute!
    Liebe Grüße! Sonja

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  20. ach marja, das tut mir leid für dich und deine kleine!
    bei uns war es ähnlich...ich bin mit L. von september bis april zwei mal die woche mit in ihre spielgruppe, es gab überhaupt keine chance, sie allein zu lassen. und es war wirklich eine kleine gruppe...alle zwischen 2 und 3 jahre, in einem waldorfkindergarten. nach einem 2wöchigen urlaub mit einer befreundeten familie ging es dann von allein. sie spielte in den ferien die ganze zeit mit den anderen kindern, und merkte gar nicht, daß die mama nicht immer dabei war:) das war anscheinend meine rettung...ab dem zeitpunkt blieb sie ohne probleme in ihrer spielgruppe.
    die eingewöhnung in ihrem kiga lief dafür umso besser. vielleicht lag es ja auch am wald, dort ist es trotz 24 kinder relativ leise. inzwischen ist schon ihr drittes jahr und sie geht immer noch jeden tag voller freude in ihren waldkiga.
    ich wünsche dir viel geduld! irgendwann hat deinen kleine bestimmt genauso viel spaß wie meine!

    liebe grüsse
    andrea

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  21. Es gibt wohl kaum etwas Schlimmeres, als sein Kind trotz des schlechten Gefühles dabei in der Kita abgeben zu müssen, weil man arbeiten muss. Ihr armen Hasen :o(
    Den ständigen Erzieher-Kuddelmuddel finde ich eine Zumutung. Hast Du schon einmal mit der Kita-Leitung gesprochen? Oder mit dem neuen Erzieher? Zum Glück hatten mein Töchterchen und ich einen wirklich Stressfreien Kitastart. Wenn es aber trotzdem mal Probleme gibt, versuche ich immer in einem 6-Augen-Gespräch mit Erzieherin und Töchterchen eine Lösung zu finden.

    Ich würde nur zwei Möglichkeiten sehen: Kitastart nochmal um ein Jahr verschieben, was aber natürlich nur geht, wenn Du oder der Vater zu Hause bleiben können. Oder Augen zu und durch und auf keinen Fall nochmal eine längere Pause machen.

    Ich wünsche euch gaaaaanz viel Kraft!!!

    LG Anja

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  22. Oh nein. Das klingt ja fürchterlich. Da bin ich irgendwie froh über unsere Tagesmutter, wenn ich eure Widrigkeiten so höre, auch wenn wir so gerne endlich einen Kita-Platz mit Gleichaltrigen hätten.

    Leider habe ich keine Tipps für euch. Gelassenheit wäre gut. Aber wie soll man das schaffen, wenn es ums Wohl der Kleinen geht … oh weh!

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  23. ich sag am besten nichts? außer das ich euch alles gute wünsche. und damit meine ich, dass sich vor ort im kiga was verbessert. darauf habt ihr ja keinen einfluss. ich fühle mit. die auseinandersetzung mit systemen, in die man nicht rein passt aber rein passen muss, ist schwer.

    liebe grüße . tabea

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  24. Auch wenn ich mich jetzt entgegen dem sonstigen Trend als Oberglucke oute:
    Wenn möglich, würde ich bleiben. Ich habe zwei Töchter. Die erste blieb überall und kam gut zurecht. Die zweite ist einmal (mit 2 Jahren) zu lange in ihrer Spielgruppe "vertröstet" worden. Sie wollte danach nicht mehr dorthin. Also blieb ich, erst im Gruppenraum, dann im Gebäude und danach im Café gegenüber, allzeit bereit das Urvertrauen wiederherzustellen. Es dauerte nicht lange, da war sie angekommen und fühlte sich sauwohl. Wie gesagt, meine ältere brauchte das nicht und ich bin die selbe Mutter, mit den gleichen Ängsten.
    Ich habe selten Kinder erlebt, die diesen Schritt zum "Großwerden" nicht gehen wollten. Oft gab es
    wirklich ein Problem und das Erzieherchaos klingt nicht gut. Bezugserzieher, auf die sich nicht bezogen werden kann, weil nicht anwesend, klingt nicht nach Traumkita. Gibt es Alternativen?
    Wenn Ihr unbedingt diese Kita nutzen müßt, ist die Papa-bringt-Kind whrscheinlich die beste Lösung.
    Ich drück' Euch die Daumen
    M.

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  25. Och je, mir ist ganz schlecht..., das mit den wechselnden Bezugserziehern ist unmöglich! Vielleicht kannst du mit H. an die guten Tage anknüpfen... Ich denke auch, wieder eine Pause zu machen, bringt nicht weiter. Bin auch ein wenig ratlos. Belohnen ja, vielleicht schafft sie es dann besser tapfer und mutig zu sein, aber nicht bestechen... ;-). Ich denk an euch und drück euch ganz fest!!! Bald kommt hoffentlich die Freude daran unter Kindern zu sein!

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  26. :/
    Rat kann ich keinen geben, nur Mitgefühl. Ein "dumm gelaufen" bringt Dir ja auch nichts. Ich kann Dir & Euch auch einfach nur die Daumen drücken, dass es besser wird. Vielleicht lässt sich Deine Tochter auch vom Sonnenschein ermutigen :)
    Wie lief das denn mit der Eingewöhnung bei Euch, hattet Ihr eine?
    Hoffentlich wird Bezugserzieherin 2 bald gesund und Nr. 3 eine -unverhofft- super Kraft :)
    Alles Gute & liebe Grüße

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  27. Liebe Marja!
    Jetzt haben hier schon so viele ihre Tipps hinterlassen, da kann ich nicht viel Neues sagen. Auf jeden Fall hast Du mein Mitgefühl, und die Kleine auch. Dass sie mit dem Toben und Lärmen usw nicht zurecht kommt, das erinnert mich an meine Tochter. Die hatte auch Anfangsschwierigkeiten (und ich auch), aber nicht soo schlimme. Inzwischen geht sie - naja, schon ganz gerne in den KiGa, aber sehr viel ist da auch Pflichtgefühl dabei. Sowie der Papa in die Arbeit geht (bzw. die Mama, aber die ist ja gerade mit dem Babybruder zuhause - was es auch nicht leichter macht), geht sie eben in den KiGa. Das ist so, das kann man sich nicht aussuchen. Zuhause ist es sicher schöner aber soo schlecht ist der KiGa auch nicht (Freundinnen, Basteln, Lieder....). Und wenn ich sie abhole, finde ich eigentlich immer ein fröhliches Kind, das manchmal gar nicht weg will...
    Hm. Es ist echt schwer. Ich denke grad nach, was ich Dir noch raten kann. Warum musste sie denn eigentlich von der Tagesmutter weg? Dort hat es doch geklappt, oder?
    Ich weiß ja auch nicht, wie Deine berufliche Situation ist, aber wie immer gilt: Hör auf Deine Gefühle. Bevor es euch zerreißt, ist eine Pause und ein späterer Neuanfang vielleicht das Beste.
    Ich denk an Euch,
    LG, Steffi

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  28. ach, marja, das tut mir leid. ich habe leider keine guten ratschläge auf lager, kann nur sagen, dass mir immer hilft: mir die dinge schöner zurechtdenken, als sie vielleicht sind. und dann mit frischem mut heran. das wird deine kleine auch merken, wenn du positiv eingestellt bist. und jetzt einfach hoffen, dass bezugserzieherin nr. 2 ganz bald wieder gesund ist.
    ich wünsche euch das beste!
    liebe grüße von ulma

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  29. Ich glaube, das flottenlottablau recht hat, auch wenn schwer ist. Die Kindergärtnerinnen meiner Söhne sagte damals:
    Hin bringen,verabschieden und wirklich gehen, auch wenn schwer fällt. Aber auf jeden Fall pünktlich zur vereinbarten Zeit abholen, damit das Kind Sicherheit hat. Gegen eine kleine Belohnung ist sicher nichts einzuwänden.
    Ich wünsche dir Kraft und Sicherheit. Das färbt dann auch auf deine Tochter ab. Wenn du unsicher bist und verzagst, wird sie das ganz genau spühren.
    Kopf hoch, das wird schon.
    Viele Grüße von Silke.

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  30. ich habe all die tipps nicht gelesen, mag dir aber dennoch ein paar worte da lassen.

    erstmal: tränen beim abschied zeugen von einer tollen bindung. dieses mantra darfst du dir gern sagen, das hab ich auch bei der großen getan. immer wieder, auch heute noch, denn die ist, wie du weißt schon 5einhalb hat immer noch mit der fremdbetreuung zu kämpfen.
    aber deine tochter muss sich ja erstmal an die neue situation gewöhnen. bei uns hat am besten geholfen drüber zu reden, klare worte zu finden, zu sagen dass traurigkeit und tränen ok sind (dann muss sich das kind wenigstens nicht auch noch damit unter druck setzen, nicht weinen zu dürfen). aber das thema dann auch auf sich beruhen zu lassen. auch am morgen keine lange diskussionen, sondern klare worte, ggf. kurz trösten, aber die situation nicht unnötig weiter dramatisieren und zum thema machen, normalität einkehren lassen.

    klappt bei uns mitunter ganz gut.
    vielleicht auch bei euch?
    jedes kind ist so anders, da gibt es leider kein patentrezept. aber ihr schafft das :)

    und verdammt noch mal: die kita hat die eingewöhnungszeit auch ganz schön verbockt, im ernst. gegen krankheit ist keiner gefeit, aber dass die eine erzieherin die kita verlässt....bockmist!

    von belohnungssytemen wurde uns in einer beratungsstelle abgeraten.
    viele kinder setzen sich damit noch mehr unter druck. und haben ihr "scheitern" dann ggf. auch noch veranschaulicht in diesem belohnungsheftchen.

    ich drück euch und dich

    halitha

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  31. Hallo ihr lieben


    Ihr könnt gern nächste Woche mal vorbei schauen vielleicht kann ich Helena etwas mehr helfen und mit ihr noch einmal darüber sprechen.
    Ich bin weiterhin für euch da und gebe wenn ich es kann, gern Unterstützung.
    Seid stark und bleibt dran. Ich drück die Daumen.
    Seid gedrückt eure francie

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  32. Das klingt nicht gut - bei uns hat über die erste Unsicherheit das Kuscheltier geholfen, ohne das gar nichts geht und auch das Winkritual am Morgen ist unglaublich wichtig. Momentan geht sie recht gern, hat aber noch keine wirkichen Freunde, weil sie die Gleichaltrigen irgendwie ignoriert und die größen mit der kleinen Maus wohl nichts anfangen kann. Wir und unsere Kinder schaffen das schon ... ich drück euch die Daumen!

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  33. Das schlimme ist, dass jeder Kindergarten anders funktioniert. In dem wo mein Sohn geht gibt es zwar feste Erzieherinnen (bzw. Erzieher - wir haben 2 Männer) trotzdem gibt es Zeiten wie früh morgens oder am Nachmittag, wenn alle Kinder draußen sind, dass auch die anderen Erzieher die Kinder betreuen. Mein Sohn geht dorthin seit er 1 1/2 ist. Und dieses System hat sich bewährt, wenn die Erzieher krank werden und andere aufpassen, kennen die Kinder sie schon. Das System ist wirklich super. Aber leider handhabt das jeder Kindergarten anders. Ansonsten hatten wir aber auch öfter Phasen, wo er nicht wollte. Gerade momentan: Er war länger krank und wurde zu hause betüddelt. Er stand im Mittelpunkt. Dort ist er Teil einer Gruppe. Um die Kinder wieder aneinander zu gewöhnen werden zuzeit verstärkt Kennenlernspiele gemacht. Übrigens: Den Tipp mit dem Kuscheltier von Amberlight kann ich auch empfehlen. Mein kleiner ist kein Kuscheltierfan, hat seinen Kongo aber in der Anfangszeit immer mit rumgeschleppt. Irgendwann blieb er daheim.

    Liebe Grüße
    Frau Olleweter

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Ich freue mich sehr über Eure Worte!