01.10.2013

12tel Blick

Ein Jahr. 12 Monate. Zwölf Fotos. Immer aus der gleichen Perspektive.
Tabea Heinicker hatte die Idee und stellt monatlich ein vielfältiges Album zur Verfügung. 

Mit dem Ende des Sommers wird tatsächlich wieder mehr gemalt im Hause Spielpause. War das letzte Haus noch ein Gemeinschaftswerk von Mama und Tochter, so ist dieses Exemplar ganz allein der Kinderhand entsprungen. Lichtdurchflutet mit vielen runden Fenstern und Spitzdach (ein Ausruf der Freude hat das Gelingen desselben begleitet) und Prasselregen... Ich höre neuerdings immer wieder den Ausspruch "das kann ich nicht, so sieht doch kein Haus/Baum/Blume aus" und fürchte, man schnappt dieses Unding in der Kita (unter Kindern, die es wohl von großen Menschen haben...?) auf. So gefiel auch der erste selbst gemalte Baum dem Mädchen überhaupt nicht. Ich hingegen war hellauf begeistert, konnte das wohl recht glaubhaft vermitteln und bekam an jenem frühen Sonntagmorgen einen (beidseitigen) Wald geschenkt, den ich sehr, sehr gerne habe... Zwischendurch bekomme ich immer wieder zahllose Wiesen überreicht, die diesem oder jenem Bild sehr ähneln. Auf wirklich Gegenständliches möchte man sich also noch keinesfalls festlegen und so bin ich gespannt, was das letzte Jahresdrittel noch an Veränderungen bringt... 

22.September 2013
1. September 2013
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Kommentare:

  1. Liebe Marja, Eure 12tel gefallen mir so gut. Die Entwicklung mitzuverfolgen ist einfach toll. Und die Bilder auch! Alles Liebe von Nina

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  2. sind diese bäume vielleicht schön!

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  3. Tolle Bilder!! Mein Herr B., der nur geringfügig jünger sein dürfte, begnügt sich immer noch mit Strichgewitter und Kringelmustern...

    Liebe Grüße,
    Stefanie

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  4. Seit JAhrzehnten immer wieder dasselbe: Ältere geben den kleineren Kitakindern vor, WIE man WAS zu malen hat. Und ich muss dann in der Grundschule die eigene Darstellungsweise aus den Kindern herauskitzeln & das Selbstbewusstsein rekonstruieren. Schade!
    Liebe Grüsse aus der "Anstalt" !
    Astrid

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  5. Deine Maus malt schon sooo schön.
    Bei uns ist leider auch sehr oft der Spruch zu hören:
    Mama mal Du ein Männchen (Baum, Blume) ich kann das nicht
    gehört wohl dazu, das Erkennen dass es bei einem selbst anders,
    einfacher aussieht. Führt bei mir leider dazu, dass ich gar nicht mehr
    mitmalen möchte, bzw. gar nicht weiß wie ich die Männchen malen soll.
    lieber Gruß
    Elke

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  6. Also ich gönne euch von Herzen noch ein Jahresdrittel, aber ich glaube es ist nur noch ein Jahresviertel übrig. Und dafür wünsche ich euch von Herzen weiter viel Spaß am Malen, lasst euch bloß nichts einreden ;-) ;-) ;-) Lieben Gruß dmama, die grünes Haus und lila Bäume ganz gern mag

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    1. viertel... na gut ;-) wie die Zeit verfliegt... Grüße aus dem lila Wald!

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  7. oh wie süß. besonders die kullerbäume ;) der spruch. bei uns zuhause zum glück selten. selma malt ja immer nach lust und laune und mit vorliebe ihre lieblingsthemen. aus dem zeichenkurs in der schule kenne ich den spruch leider zu gut. vermutlich eine mischung aus dem leistungsdruck in der schule (da man da oft gesagt bekommt, was man malen soll/muss) und der zaghaftigkeit der eltern zuhause. vorleben und nachmachen, mehr ist erziehung ja nicht. ich habe bald wieder einen kurs. wir aufregend ...

    tabea grüße

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  8. lange nicht mehr sooo schöne bäume gesehen!
    und der satz "so malt man doch nicht....das und das..." hat mich manchmal zur verzweiflung gebracht. wie gut, dass man mit den expressionisten beweisen konnte, dass pferde rot und dächer gelb sein dürfen!
    liebe grüße, mano

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  9. Liebe Marja, ich hoffe, das Kindelein mag die blden Sprüche ganz schnell vergessen, die die meist älteren Kinder hinausposaunen. Das kommt noch nicht mal unbedingt von den Erwachsenen, sondern von den Kindern unterschiedlichen Alters. Die Großen meinen, den jüngeren insofern überlegen zu sein, weil sie die Häuser, Bäume, Menschen, Tiere, ... vermeintlich "richtig" zeichnen, während die Kleinen "falsch" malen.
    Kindern beizubringen, dass es dabei kein richtig oder falsch gibt, kann ein langer Weg weg. Aber vielleicht geht´s auch schneller, wenn sie deine Begeisterung spürt. Ich wünsche es dir. Denn nichts ist schlimmer, als wenn sich Kinder selbst ausbremsen.
    Heute bin ich schon froh, wenn die meinen überhaupt noch zu Stiften und Papier greifen und freue mich wie bolle, wenn ich Bilder und Basteleien geschenkt bekomme.

    Liebste Grüße von Katja, die euren Zwölftelblick so sehr liebt, so sehr!

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Ich freue mich sehr über Eure Worte!